auszeichnung fairmuenchen - jugendwettbewerb zum fairen handel in münchen
(Dokumentation des früheren Blogs)
  • Katholische Jugend und das Fairbrechen
  • Ein gutes Kampagnen-Portal in Berlin: INKOTA
  • Fair-Handel verändert die Zukunft
  • „Hauptstadt des Fairen Handels“ - Jugend informiert weitere Kreise
  • Hallo Welt!

Katholische Jugend und das Fairbrechen

Tatorte für “FAIRBRECHEN - Lebenslänglich für den Fairen Handel”, die Kampagne des BDKJ Bayern. Die Website ist euer Informant, euer Anstifter und euer Hehler für heiße Ware rund um die Kampagne und den Fairen Handel. Hier könnt ihr alles auskundschaften, was ihr braucht um FairbrecherInnen zu sein und erfahrt ganz nebenbei noch eine Menge über den Fairen Handel.
Aber Vorsicht! Ist man einmal auf die schiefe Bahn geraten, kommt man nicht mehr auf den geraden Weg.

Fairbrechen ist eine Aktion des BdKJ Bayernexternal image BDKJ_LOGO_GRUEN.gif

Ein gutes Kampagnen-Portal in Berlin: INKOTA

Auf www.inkota.de findet ihr viele Hinweise zu interntionalen Projekten zwischen unFairen Klamotten, Staatsverträgen und so …

Fair-Handel verändert die Zukunft

Es hat in kleinen Nischen angefangen, aus direkten internationalen Partnerschaften und persönlichen Bezügen: Die Produkte aus südlichen Ländern kommen nur zu Dumping-Preisen als Rohstoffe zu uns, als verarbeitete Ware sind sie mit hohen Einfuhr-Zöllen belegt.

In kirchlichen Kreisen wurden die “Geschenke” weiterverteilt, in kleinen Ständen in Kirchengemeinden verkauft: Nicaragua-Kaffee, Honig aus Mexico, Kerzen aus Südafrika. Peruanische Wollpullover und indische Handwebereien, manche Weihnachtsmärkte finanzierten darüber ganze Kinderheime, Behinderteneinrichtungen und vor allem den Aufbu von Kooperativen und Genossenschaften.
Gleichzeitig blieb der Genossenschaftsgedanke hierzulande in der Wohnbau- und Alternativ-Ecke hängen: Anstellungen werden weiter in den hierarchischen Betrieben gesucht, statt in der Selbstorganisation neue Projekte zu schaffen.

Das mag an manchem der schlechten Berichte liegen, die zwischen Selbstausbeutung und niedrigen Bezahlungen hängengeblieben sind und wenig Charme verbreiten, was aber fast nirgends mehr stimmt: Vom Cafe Ruffini bis zur ökologisch orientierten Druckerei Ulenspiegel hat München viele gute Beispiele.
Der Faire Handel hängt noch etwas zwischen den ehrenamtlichen Unterstützungen und der professionellen Konkurrenz: Während sich die Marktpallette in die Großhandelsketten verbreitert, ist die Ausbaustufe der GEPA auf Bundesebene in Wuppertal bis zur eigenen Strasse gediehen.

Ein Garantie-Hintergrund, die internatonalen Beziehungen und Kriterien über die kirchlich orientierte Szene, wird gleichzeitig schmäler: Die Kirchen in Deutschland haben selbst die Lern-Chancen wenig genutzt, ihre Kompetenzen zu vermitteln und gesellschaftliche Gegenmodelle zu propagieren, wogegen es in Italien reichlich Sozial-Genossenschaften gibt.
Dabei können die bekanten Modelle in allen Bereichen der Ausbildung, des internaionalen Handels, der neuen ökologischen Qualitätsorientierung und nachhaltigen Lebensstils punkten - in München bewiesen durch das zwei-mal-jährliche Tollwood-Festival, das nach bio nun auch fair auf die Fahnen geschrieben hat.

Fünf Wochen im Sommer und vier Wochen im Dezember ist dort inzwischen die neue Lebensart zu genießen, weit besser als bei der mühsam “grün-gerechneten” Wiesn.
Kein Wunder: Der Anfang als “Alternativer Jahrmarkt” in den 80er Jahren war schon immer von HändlerInnen geprägt, die direkte Kontakte in die Erzeuger-Länder aufbauten. Entsprechend schwer tun sie sich jetzt mit der Zertifizierung, die nun verlangt wird, aber sie können gut vermitteln, aus welchen Verhältnissen ihre Produkte kommen, ohne Kinderarbeit und erpresserische Zwischenhändler.

Diese Handelswege machen es bei den “Schnäppchen” schwer, die uns bei Tchibo und Co., aber auch in allen anderen Billigmärkten bis Saturn angeboten werden: Ein-Euro-Wegwerf-Shirts können nur bei Lohndrückerei entstehen, indische Billig-Grabsteine aus Kinderarbeit.
Der Handel der Zukunft sieht anders aus, wenn wir auch die Unrechts-Strukturen zwischen Nahrungs-Spekulation der Börsen und Agrosprit-Hunger-Politik beseitigen müssen. Den Start dazu lernen wir nur durch Selbstorganisation unserer Interessen.

„Hauptstadt des Fairen Handels“ - Jugend informiert weitere Kreise3.3.2011 von admin.

Die Landeshauptstadt München wurde 2009 als bundesweite „Hauptstadt des Fairen Handels“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung ist insbesondere auf das Engagement und Aktivitäten von Menschen und Organisationen zurückzuführen, die den Fairen Handel in München aufgebaut und bekannt gemacht haben. Mit der Auszeichnung hat die Stadt München ein Preisgeld bekommen. Dieses soll nun auch dafür verwendet werden, an die nächste Generation weiterzugeben, was Fairer Handel und fair handeln bewirkt.
Zielgruppe: Münchner Jugendliche in Gruppen und Teams, Schulen und Verbänden, Klassen und Projekten, die in ihrem Umkreis zu fairem Handel informieren, zu Beziehungen / Hintergründen / Produkten / wie Kakao / München-Schokolade etc
Mehr und Literatur im http://paulo-freire-gesellschaft.blog.de/
www.fair-feels-good.de Hier hast du die Möglichkeit per Postleitzahl nach Weltläden zu suchen
www.oeko-fair.de Einkaufsführer
www.lifeguide-muenchen.de Einkaufsführer

Hier findest Du die Produkte

Auf der folgenden Seite findest Du eine [[http://www.fairbrechen.de/index.php?id=70Karte mit Links zu allen Weltläden die Fairbrechen-Produkte]] führen.